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BSO Zukunftssymposium war erfolgreicher Auftakt

Am 1. Juli fand im Schloss Miller-Aichholz in Wien das erste BSO Zukunftssymposium mit Vertretern des organisierten Sports statt.   

BSO- und ASKÖ-Präsident Peter Wittmann zeigte sich sehr erfreut über den erfolgreichen Beginn des BSO Reform- und Dialogprozesses. "Der heutige Tag hat gezeigt, dass die Verbände ein klares Bekenntnis zur BSO und deren Stärkung abgegeben haben. Diskussion bringt Veränderung und Bewegung - und heute konnten sich alle österreichischen organisierten Sportverbände offen einbringen. Unser Angebot an den österreichischen Sport wurde sehr gut aufgenommen. Es hat sich gezeigt, dass der Wunsch, Anliegen und eigene Ideen darlegen zu können, unter den Sportvertretern sehr groß ist und es daher sehr positiv aufgenommen wurde, dass alle Mitgliedsverbände der BSO die Möglichkeit haben, am Dialog teilzunehmen."  

Im weiteren Verlauf werden zwei Arbeitsgruppen eingerichtet, die sich jeweils den Themen "Bundes-Sportförderreform", "BSO - Reform" und "Aufnahmevoraussetzungen für neue Mitglieder" widmen sollen. Darüber hinaus wird es im September einen eintägigen Workshop geben, in welchem die Mitgliedsorganisationen der BSO das zukünftige Leitbild der BSO schärfen und präzisieren sollen. "Ein Leitbild bildet die Visionen und Ziele einer Institution ab und gerade jetzt ist die richtige Zeit, um diese für die BSO im Konsens mit dem österreichischen Sport zu beschließen und festzuschreiben", so Präsident Wittmann.

Das Ergebnis der Konsultationen zur Bundes-Sportförderreform hat deutlich gemacht, dass die Wahrung der Autonomie des Sports, die Sicherung der Basisförderung, die Anerkennung der Vielfalt und Unterschiedlichkeit, die Vereinfachung der Vergabe- und Kontrollmodalitäten sowie eine mehrjährige Planungssicherheit vorrangige Anliegen der österreichischen Dach- und Fachverbände sind.

Im Bereich der BSO Reform wurde von den Sportvertretern vor allem die Stärkung der BSO als Dachorganisation und Interessensvertretung des organisierten Sports, der Ausbau der Schulungs- und Weiterbildungsangebote, die Aufnahme von hauptamtlichen Mitarbeitern und die damit  verbundene Vergrößerung des Unterstützungsangebotes, die Erarbeitung einer zentralen Sportdatenbank, hauptamtliche fachliche Begleitung und Evaluierung der Verbände, die zentrale Abwicklung von Pressearbeit, Einkaufstools, Rechtsberatung, Unterstützung in der Abwicklung von  Sportgroßveranstaltungen und eine engere Zusammenarbeit mit den Universitäten gewünscht.

Die Arbeitsgruppen werden wieder im September zusammenkommen, ein Zwischenergebnis wird bei der Bundes-Sportversammlung im November präsentiert werden.

05.07.2010 12:37

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