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Trauer um Erich Hotko
Mit großer Bestürzung muss die ASKÖ Bundesorganisation bekannt geben, dass der Abteilungsleiter für Finanzen, Erich Hotko, in der Nacht von 7. auf 8. Mai im ...
Vikings holen Blue River Bowl VII
Das Wiener Stadtderby der American Footballer konnten die Raiffeisen Vikings für sich entscheiden. Sie gewannen gegen die Danube Dragons mit 39:7. ...
ÖLV-Asse und Prominente bei Premiere des Steffl-Turmlaufs
Wer schlägt die Zeit von Berglauf-Weltmeisterin Andrea Mayr (SV Schwechat)? Beim Steffl-Kirtag zur Erhaltung des Wiener Stephansdoms organisiert der ...
Viel Silber für die Gitti-City
Viel Silber gab es bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften für die Gitti-City. Am 12. und 13. Mai 2012 ermittelten die Gewichtheber in Linz ihre ...
Get involved! One year to go! London 2012... be part of it!
Olympische SportlerInnen versuchten sich erstmals unter professioneller Anleitung der erfolgreichsten österreichischen Paralympics-AthletInnen in paralympischen Sportarten: Olympiamedaillengewinnerin Mirna Jukic und Olympiateilnehmer Sebastian Stoss gingen das Abenteuer ein, mit dem sehbehinderten Schwimmer Peter Tichy blind um die Wette zu schwimmen. Mirna Jukic: "Man hat ständig Angst, irgendwo dagegenzuschwimmen. Schon nach dem Startsprung bin ich ins Seil geschwommen, man kann sich kaum noch konzentrieren, weil alles so ungewohnt ist. Das ist unglaublich schwierig." Peter Tichy entscheidet das Rennen gegen Jukic, Stoss und Koubek am Ende deutlich für sich: "Es ist eine Ehre für mich, gegen Mirna und Sebastian zu schwimmen. Ein tolles Rennen, das unglaublich viel Spaß gemacht hat."
Tennisprofi Stefan Koebek, der erst im August seine Karriere beendet hat, versuchte sich mit guten Tipps der Behindertensportler Martin Legner und Niko Langmann im Rollstuhl-Tischtennis und erkannte die Tücken der paralympischen Sportart. Stefan Koubek: "Das Gefühl und das Timing war eine Katastrophe. Ich habe höchsten Respekt vor den Rollis, es ist unglaublich beeindruckend, welche Ballwechsel sie spielen können." Martin Legner: "Ein toller Tag für uns Sportler. Bei Kaiserwetter mit Supersportlern gemeinsam aktiv zu sein - was kann man sich als Spitzenathlet mehr wünschen."
Tischtennis-Paralympics-Goldmedaillengewinner Andreas Vevera und Vize-Europameisterin Doris Mader, beide Österreichs große Hoffnungen bei den Paralympics 2012 in London, stellten sich als Coaches u.a. für unsere Tischtennis-Hoffnung und Jugend-Vize-Europameister 2007, Dominique Plattner, zur Verfügung. Dominique Plattner, Jugend-Vize-Europameister 2007: "Es ist unglaublich schwierig, das Gleichgewicht zu halten. Ich musste mich bemühen, mit dem Rollstuhl nicht umzukippen." Paralympics-Goldmedaillengewinner Andreas Vevera, der seinen Titel in London 2012 verteidigen will: "Für jemanden, der noch nie in einem Rollstuhl gesessen ist, ist das sehr schwierig und bedarf harten Trainings."
Im Bereich der Leichtathletik demonstrierten Georg Tischler im Diskuswurf (Rollstuhl) und Paralympics-Sieger Bil Marinkovic (sehbehindert) im Speerwurf ihre Stärke: Seine Exzellenz, Sir Simon Smith, britischer Botschafter in Österreich, versuchte sich im Speerwurf für Sehbehinderte. Siebenkampf-Nachwuchs-Hoffnung Dominik Distelberger als "blinder" Speer- und Diskuswerfer: "Die Koordination, blind anzulaufen, ist viel schwieriger als es aussieht. Vor Bils Leistungen muss man echt den Hut ziehen!" Bil Marinkovic: "Ich freue mich, dass ich unseren Sport ein wenig vorstellen konnte. Ich bin voll im Training und möchte in London 2012 unbedingt eine Medaille holen."

Leichtathletik- und Radsportstars Thomas Geierspichler, Thomas Frühwirth, Mirna Jukic, Stefan Koubek
Spannend für die über 100 Zuseher und die AthletInnen auch die Rad- und Leichtathletik-Disziplinen von Thomas Geierspichler (Rennrollstuhl), Wolfgang Schattauer (Handbike) und Wolfgang Eibeck (Rad). Handball-Nationalteam-Flügelflitzer Conny Wilczynski matchte sich im Handbike, während Stefan Koubek und Mirna Jukic sich im Rennrollstuhl versuchten. Wilczynski: "Hut ab vor den Leistungen von Tom, Wolfgang und seinen Kollegen. Ich bin als Spitzensportler sicherlich Bewegungsabläufe gewöhnt, aber in einem Rennrollstuhl schnell um die Kurve zu ziehen ist dann doch etwas Anderes. Es war in jedem Fall eine tolle Erfahrung, mit den besten AthletInnen des Landes in paralympische Sportarten hineinschnuppern zu können." Auch Österreichs bester BMX-Rider, Senad Grosic, zeigte sich von seinem Versuch als "Handbiker" beeindruckt: "Man kann richtig schnell werden im Handbike, aber in den Kurven ist es schwierig, bei hoher Geschwindigkeit, nur mit Gewichtsverlagerung zu lenken. Aber es hat Riesenspaß gemacht." Tom Geierspichler machte am Ende der Veranstaltung, bei der alle Teilnehmer mit einer Erinnerungsmedaille belohnt wurden, Lust auf sein neues Buch: "Es ist berührend, aber auch sarkastisch. Und ich bin stolz, dass ich wirklich alles selbst geschrieben habe ohne Ghostwriter. Dieses Buch bin zu 100 Prozent ich."
Die Bilanz des Österreichischen Paralympischen Committees, das erstmals in Österreich ein Event dieser Art, das auch von den ÖPC Sponsoren Lotterien und Bank Austria unterstützt wurde, veranstaltet hat, in der olympische und paralympische Sportler gemeinsam aktiv sind, fällt mehr als positiv aus. BM a.D. und Präsidentin des ÖPC, Maria Rauch Kallat: "Ich bedanke mich allen Sportlern und Sportlerinnen, die hier heute mitgemacht haben. Ich glaube, wir konnten Athleten, Sponsoren und Medien einen Eindruck vermitteln, wie schwierig die Sportarten auszuüben sind und welch großen Respekt unsere AthletInnen für ihre Leistungen verdienen. Ich freue mich schon jetzt auf die Spiele in London 2012!"

Gruppenfoto aller teilnehmenden AthletInnen
Fotos: Franz Baldauf


