Michael Jucies
Kommunikationstrainer, NLP-Trainer, Systemisches Coaching, Lebens- u. Sozialberatung u. Supervision, Hypnose-Coach, Sozialkapital-Manager;
E-Mail: michael.jucies@askoe.at
Tel.: 0676 847 464 19
- Geschärfte Wahrnehmung - Teil 1 (MOVE 1/2009)
- Geschärfte Wahrnehmung - Teil 2 (MOVE 2/2009)
- Die Kraft der Sprache (MOVE 3/2009)
- Sind Sie im Flow? (MOVE 4/2009)
- So ein Drama (MOVE 1/2010)
- Wussten Sie, dass ... (MOVE 2/2010)
- Klare Ziele (MOVE 3/2010)
- Mit Bauch und Hirn (MOVE 4/2010)
- Sind "Ehrenamtliche" die besseren Menschen? (MOVE 1/2011)
- Was ist das Ehrenamt wert? (MOVE 2/2011)
- Nachwuchs gesucht: Mindestalter 50+ (MOVE 4/2011)
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Interview mit Michael Jucies |
Häufig gestellte Fragen:
Was versteht man unter Veränderungsarbeit?
Veränderungsarbeit bedeutet unerwünschte Handlungsmuster einer Person oder eines Systems zu verändern. Menschen treffen stets die beste ihnen zur Verfügung stehende Wahl. Wenn sie (bewusst oder unbewusst) eine bessere Möglichkeit erkennen, werden sie diese auch nutzen.Ein Beispiel: Eine Person kommt von der Arbeit nach Hause, holt sich etwas aus dem Kühlschrank und setzt sich vor den Fernseher. Für diese Person war dieses Handlungsmuster (Ritual) für viele Jahre, der Innbegriff von: "zur Ruhe kommen", "Entspannung", "Belohnung". Das hat auch tadellos funktioniert, sprich es hat lange seinen Zweck erfüllt.
Eines Tages beschließt diese Person Ihren Lebensstil zu verändern. Mehr Aktivität ist gewünscht. Wenn da nicht "die Macht der Gewohnheit" wäre. Man spricht gerne vom inneren Schweinehund. Dieser Schweinehund verteidigt unsere alten Handlungsmuster nur zu gerne auf "biegen und brechen". Die modernen Erkenntnisse aus der Neurolinguistik, Psychologie und Neurobiologie wissen mit diesem Schweinehund sehr gut umzugehen, weil dieser ja in unserem Gehirn zu Hause ist. Veränderungsarbeit bedeutet in diesem Fall dem Schweinehund gekonnt Alternativen anzubieten. Das ist natürlich ein sehr klischeehaftes Beispiel. Veränderungsarbeit kann in allen Lebenssituationen stattfinden in denen ein neues Verhalten erwünscht ist. Was verändert werden soll, bestimmt der Klient ganz alleine.
Was versteht man im Allgemeinen unter Coaching?
Coaching ist eine Form professioneller, zeitlich begrenzter Unterstützung bei der Lösung von Anliegen, Spannungen und Problemen beruflicher oder privater Natur. Im Mittelpunkt stehen dabei in erster Linie die Nutzung eigener Stärken und Ressourcen sowie das Bewusstmachen eigener Verhaltensweisen, -muster und Einstellungen. Dadurch wird der Blick frei für neue Sichtweisen und (neue) Lösungen.Was bedeutet NLP ?
NLP ist die Abkürzung für Neuro-Linguistisches Programmieren.NEURO - das neurologische System, - wie unsere Sinnes-Eindrücke in Vorstellungen und Gedanken, bewusst und unbewusst, umgesetzt werden.
LINGUISTISCH - die Sprache, - wie wir Sprache gebrauchen und mit uns (innerlich) und mit anderen (äußerlich) kommunizieren.
PROGRAMMIEREN - die Muster, die Prozesse, die Strukturen, - welche inneren und äußeren Prozesse wir anwenden und wie wir sie erkennen und gezielt verändern können.
NLP - eine Kurzdefinition
NLP bietet viele nützliche Methoden und Techniken, um Kommunikation bewusster und gezielter gestalten zu können. Der Begriff Neurolinguistisch verweist auf die starke Wechselbeziehung von Sprache und physischen Prozessen. Sprache beeinflusst in erheblichem Masse die Wahrnehmung und damit das emotionale und mentale Erleben.NLP...
...verbessert die Verhaltensflexibilität...fördert das bewusste Steuern von Kommunikationsprozessen
...fördert das Erkennen und Nutzen von Verhaltensmustern
...verbessert die Wahrnehmungsfähigkeit
...stärkt Selbstsicherheit und Selbstwert
...verbessert Motivation und Selbstorganisation
...steigert Kreativität und Lernfähigkeit
...ist ziel-, lösungs- und ressourcenorientiert
Was ist Sozialkapital?
Unter Sozialkapital versteht man den sozialen Zusammenhalt innerhalb einerGemeinschaft. Das kann eine Gemeinde sein, eine Institution, ein Unternehmen, Teile
der Gesellschaft. Dieser Zusammenhalt beruht auf drei wichtigen Grundlagen: Das
sind erstens die "Bindungen", die wir haben; also Menschen, die untereinander und
miteinander Kontakt haben, organisiert oder spontan und persönlich. Damit
verbunden sind zweitens die "Normen" - das sind unsere Lebensregeln und
Verhaltensmuster, die sich aus den Bindungen entwickelt haben und die diese
letztlich auch wiederum zusammenhalten. Die dritte Grundlage ist das notwendige
Vertrauen. Ohne Vertrauen, dass mein Mitmensch die Regeln einhält, halten auch
die Bindungen nicht. Im Englischen gibt es dafür die Formel TNT: das bedeutet ‚ties' -
‚norms' - ‚trust'.
Die Sozialkapital-Theorie unterscheidet bei den Bindungen drei Ebenen:
1. die Mikro-Ebene der persönlichen Nahebeziehungen.
2. die Meso-Ebene der größeren Gruppen und Einheiten. Das ist ähnlich wie ein "erweiterter Bekanntenkreis.
3. die Makro-Ebene der nicht mehr durch persönlichen Kontakt verbundenen großen Sozietäten. Das betrifft die Einbindung in ein größeres Ganzes und bezieht sich auch auf spirituelle Aspekte - etwa das Gefühl, einer bestimmten Religion anzugehören, Europäer/in, Weltbürger/in zu sein.

