Die Steirer drehten am Weg zu ihrem achten Titel einen 0:2-Rückstand in der "best-of-5"-Finalserie. Vor 1.000 Zuseher:innen in der Sporthalle Walfersam konnte sich in der ersten Halbzeit vorerst kein Team um mehr als fünf Punkte absetzen. Erst in den zweiten 20 Minuten griff Kapfenbergs Defensive – und über die Verteidigung machte der nunmehr achtfache Champion Punkt um Punkt weg. Im Schlussviertel schwanden bei Oberwart, wie schon in Spiel vier, die Kräfte und Kapfenberg setzte sich entscheidend ab.
Zum Finals-MVP – dem wertvollsten Spieler der Finalserie – wurde Kapfenbergs Taye Fields gewählt. Der US-Amerikaner, der früh in der ersten Halbzeit bereits drei Fouls hinnehmen musste, kam am Ende in der entscheidenden Begegnung auf 26 Punkte und sechs Rebounds. Bester Werfer der Gunners war Ian Martinez mit 20 Zählern.
Taye Fields nach dem Spiel: "Es fühlt sich großartig an Meister zu sein, wir haben immer an uns geglaubt und jeder in Kapfenberg auch. Nach dem 0:2 haben wir viel miteinander gesprochen, haben aber nie aufgegeben und haben viel Vertrauen des Vereines genossen. Jetzt haben wir es zusammen geschafft."
Bulls-Spieler Daniel Grgic: "Wir haben trotz des 0:2-Rückstandes immer an uns geglaubt. Die ersten beiden Spiele waren sehr knapp und hätten auch anders ausgehen können. Danach haben wir Kleinigkeiten verändert und die haben geholfen. Am Ende war es ein spannendes Finale, was wir knapp gewonnen haben."



