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Virtueller Leichtathletik-Wettkampf

Virtueller Leichtathletik-Wettkampf

Derzeit sind noch alle Leichtathletik-Anlagen geschlossen und Wettkämpfe sind wohl noch einige Zeit entfernt. Das hat die Verantwortlichen des ATSV OMV Auersthal nicht gehindert, einen virtuellen Corona-Cup ins Leben zu rufen.

Von 19. bis 26. April 2020 stellten sich 67 TeilnehmerIinnen - von jung bis alt - den sieben Disziplinen und trugen eine Woche lange zu Hause ihre Wettkämpfe aus. Oftmals entstanden dadurch unterhaltsame familieninterne Duelle. Neben klassischen Leichtathletik-Übungen wie Standweitsprung oder 1,2km- und 5km-Lauf, gab es auch alternative Bewerbe.

Angeregt von ÖLV-Star Lukas Weißhaidinger und dem Klopapier-Hype der letzten Wochen, stand auch der Klopapier-Weitwurf auf dem Programm. "Dabei zeigte sich die Speerwurf-Technik am Vielversprechendsten. Die Höchstweite von 30,30m wurde mit einem 2-lagigen 130 Gramm schweren Klopapier aus dem Supermarkt erzielt, die dreilagigen, ganz geschmeidigen und damit leichteren erwiesen sich als nicht so flugtauglich", berichtet Vereinsobmann Helmut Baudis, der den Speer früher selbst auf 56,54m warf und die Bestweite mit dem Klopapier erzielte.

Kondition, Koordination und Kraft waren beim beidbeinigen Randsteinspringen (1 Minute lang), beim Beinheben in Rückenlage namens "Leg-Lift" (45 Sekunden lang) und beim "Jesus-Armehalten" mit jeweils 1kg schweren Gewichten gefragt. Dabei kamen kleine Hanteln, aber auch Wasserflaschen und Tetrapackerl zum Einsatz, die mit seitlich weggestreckten Armen in Schulterhöhe so lange wie möglich gehalten werden mussten. Über 6 Minuten schaffte das der Beste. Beim Randsteinspringen gelangen dem Spitzenreiter 94 Sprünge innerhalb einer Minute - eine beeindruckende Frequenz war dafür nötig.

Neben Einzelwertungen in den jeweiligen Disziplinen gab es auch eine Mehrkampf-Gesamtwertung, wo bei jedem die besten 5 Disziplinen gewertet wurden. Dabei setzte sich Nachwuchs-Sprinter Fabian Kargl, zuletzt 200m-Achter im Februar bei den österr. U18-Hallenmeisterschaften, sowie die mehrfache österr. Nachwuchs-Meisterin im Wurf, Clara Baudis, durch.

Alle Bewerbe sind völlig ungefährlich, können überall zu Hause durchgeführt werden und fördern bei mehrmaligem Üben die Fitness.
Nachahmen daher dringend empfohlen. Es hat allen sehr viel Spass gemacht, vor allem die Eltern-Kind-Duelle.

Ausschreibung mit Erklärung der Übungen

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