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Kreulitsch Festspiele in Nizza

Kreulitsch Festspiele in Nizza

Bei den Badminton European Senioren Masters Games (3.-10. Oktober 2015) in Nizza schafften es die Spieler der ASKÖ Kelag Kärnten insgesamt 6x aufs Podest. In der Klasse +40 sicherte sich Peter Kreulitsch Gold, Armin Kreulitsch gewann Silber, gemeinsam holten sie im Doppel den ersten Platz. Helmuth Kreulitsch (+65, 70, 75) freute sich über je 1x Gold und Silber und Joachim Bergner und Walter Struger (+55) erspielten sich im Doppel Bronze.

Armin und Peter Kreulitsch beherrschten bei den European Senioren Master Games in Nizza die +40 Klasse klar und kamen ohne Satzverlust ins Finale. Armin besiegte einen Spanier, Franzosen und Bulgaren, Peter einen Neuseeländer, Bulgaren, Franzosen und einen Österreicher (Norbert Schneider) und setzte sich dann gegen seinen Bruder im Finale 21/15, 21/ 15 durch.
Auch das Herrendoppel war eine klare Sache für die Klagenfurter. Sie gewannen im Finale gegen die Schweizer Colin (3. der allg. Klasse in der Schweiz )/Mellano in drei Sätzen.

Vater Helmuth Kreulitsch musste in der + 65 ran. Mit vier Siegen im Einzel (gegen einen Dänen, Franzosen, Neuseeländer und Schotten) sowie einer Niederlage gegen einen Norweger holte er sich Gold. Auch im Herrendoppel +65 mit Partner Carl Nybergh aus Norwegen schaffte es Helmuth bis ins Finale. Nach einer Drei-Satz-Niederlage mussten sie Gold den Schotten Colin Hepburn/David Barr überlassen.

Das Herrendoppel Bergner/Struger (+55) schrammte (aufgrund von Verletzungen beider Spieler) an Silber vorbei, beide freuten sich jedoch über die Bronzemedaille.
Die Siegerehrungen nahm Ex-Olympiasieger Hojer Larsen vor.

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  • Diese beachtliche Medaillenausbeute war angesichts der Startprobleme für Kreulitsch und Co sehr überraschend. Die Spiele begannen nämlich mit einem Schock: Kaum im Hotel angekommen, setzte ein Unwetter ein, das später 20 Todesopfer forderte. Die Straße vor dem Hotel verwandelte sich binnen weniger Minuten zu einem reißenden Fluss mit einer Tiefe von über einem halben Meter. Das Erdgeschosss, der Liftschacht sowie die Tiefgaragen wurden 20 Zentimeter überflutet. Der Lift war bald außer Betrieb und von den Tiefgaragen aus konnten die Kärntner gerade noch ihre Autos in Sicherheit bringen. Der geplante Marathon am nächsten Tag wurde wegen der Beschädigungen der Anlagen und aus Respekt wegen der Todesfälle abgesagt.
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