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Leichathleten in Form

Leichathleten in Form

Bei den Österreichischen Leichtathletik Hallen Staatsmeisterschaften in Linz präsentierten sich viele Athleten in starker Form. Allen voran zeigten Stabhochspringerin Kira Grünberg und Langstreckenläuferin Jennifer Wenth gute Formtests im Vorfeld der Hallen-EM in Prag.  

Stabhochspringerin Kira Grünberg (ATSV Innsbruck) holte mit 4,35 Meter den Sieg und unternahm drei vielversprechende Versuche über die neue ÖLV-Rekordhöhe von 4,45 Meter. Knapp nicht drüber gekommen, hat sie doch ihre gute Form gezeigt. "Man hat gesehen, dass ich die Höhe drin habe. Es liegt etwas an der Feinabstimmung, bis ich drüber komme", sagte Österreichs Leichtathletin des Jahres.

Jennifer Wenth (SVS Leichtathletik) legte über 3000 Meter einen beeindruckenden Sololauf hin und zeigte sich zwei Wochen vor der Hallen-EM in starker Form. Nur zwei Tage nach dem kräfteraubenden 5000m-Rekordrennen von Stockholm drückte sie erneut aufs Tempo und siegte in 9:17,16 Minuten. "Ich wollte schnell laufen, hatte aber nach dem 5000m-Rennen vom Donnerstag keine bestimmte Zeitvorgabe. Mit 9:17 bin ich sehr zufrieden, das ist fast wieder das EM-Limit. Es war sehr hart, aber insgesamt ein tolles Training für die Hallen-EM. Jetzt muss ich gut regenerieren", sagte sie nach vollbrachter Doppelbelastung.

Paul Kilbertus (ALC Wels) und Lukas Wirth (ATSV Innsbruck) lieferte sich ein gutes Duell im Stabhochsprung. Kilbertus schaffte 4,95 Meter im ersten Versuch. Wirth scheiterte und ließ sofort auf 5,05 erhöhen. Keiner der beiden überquerte mehr über diese Höhe. So gewann Kilbertus mit 4,95 vor Wirth mit 4,85 und Sebastian Ender (ALC Wels) mit 4,55. "Ich bin locker in den Wettkampf gegangen, weil ich mir letzte Woche das Knie etwas verletzt habe", so Kilbertus. "Es ist sehr spannend geworden um Gold."

Hürdenspezialist Thomas Kain (ATSV OMV Auersthal) legte im ersten von drei Zeitläufen mit ÖLV-Jahresbestleistung von 22,13 Sekunden seinen Konkurrenten eine gute Marke vor. Maximilian Drössler (PSV Hornbach Wels) kam auf 22,25 Sekunden. Diese beiden Leistungen brachten Gold und Silber. Denn weder Eke Bassey (DSG Volksbank Wien), in 22,27 der Sieger des zweiten Laufes, noch Titelverteidiger Felix Schmid-Schutt (Zehnkampf Union), in 22,38 im dritten Lauf voran, konnten die Führenden noch gefährden. Bassey holte in der Gesamtwertung Bronze. Kain, wieder mit Strickhaube unterwegs: "Für die Halle bin ich mit dieser Zeit sehr zufrieden. Staatsmeistertitel ist super!"

Foto: Kira Grünberg / Credit: ÖLV

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