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Starker Olympia-Auftritt von Turnerin Lisa Ecker

Starker Olympia-Auftritt von Turnerin Lisa Ecker

Lisa Ecker (ASKÖ Kleinmünchen) gelang bei den Olympischen Spielen in Rio als 43. der 98 klassierten Kunstturnerinnen ein sehr guter – wenn auch nicht optimaler – Mehrkampf. Die Küren am Boden, Sprung und Schwebebalken absolvierte sie ausgezeichnet. Ein Sturz nach dem überdrehten Stufenbarren-Abgang verhinderte allerdings den erhofften persönlichen Punkterekord.

"Das war ein super Wettkampf mit leider einem dummen Fehler beim Barrenabgang. Alles andere war auf den Punkt", lautete das Resümee der 23-jährigen Linzerin nach dem Wettkampf, das sie mit "ich habe Olympia in vollen Zügen genossen und meine Leistung abrufen können" ergänzte.

Ecker erzielte ein Total von 52.966 Punkten (in der geturnten Reihenfolge Boden 13.266, Sprung 14.100, Stufenbarren 12.200 und Schwebebalken 13.400). Das war trotz des Barrenpatzers nur geringfügig weniger, als im April 2016 in Rio bei der damals fehlerfreien Olympia-Qualifikation mit persönlicher Bestmarke.

Lisa Ecker war in die zweite von fünf Wettkampfrotationen gelost worden. Ihre 43. Endplatzierung stand daher erst viele Stunden nach ihrem Wettkampfende "mitten in der Nacht" (MESZ) nach der letzten Rotation fest.

Lisa-Ecker_mit-Trainerin-Johanna-Gratt_Olympia-Trainerin-Tanja-Gratt
Die Fotos (© ÖFT) zeigen Lisa Ecker nach dem Wettkampf mit ihrer "eigentlichen Trainerin" Johanna Gratt (die bei den Spielen 2016 zum dritten Mal hintereinander als Kampfrichterin fungiert) sowie mit ihrer Olympia-Betreuerin Tanja Gratt.

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