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Neue Bundesreferentin Frauensport

Neue Bundesreferentin Frauensport

Nina Drekonja trat 2022 die Nachfolge von Sonja Spendelhofer als ASKÖ Bundesfrauenreferentin an. Im Folgenden berichtet sie über ihre Eindrücke und Vorhaben.

Am 17. Februar wurde ich im Rahmen der ASKÖ Bundesreferatssitzung zur ASKÖ Bundesfrauenreferentin und damit zur Nachfolgerin von Sonja Spendelhofer gewählt. Es sind große Fußstapfen, in die ich hier treten darf. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Sonja für die tolle Arbeit, welche sie in den letzten Jahren geleistet hat.

Nach einigen Jahren als Sportlerin im Schwimmsport habe ich den Sprung in die Trainerebene gewagt und diverse Nachwuchsmannschaften in Kärnten und der Steiermark trainiert. Seit Mai 2020 bin ich als Fachwartin im Landesschwimmverband Kärnten tätig und leite die Sektion Schwimmen im SV Feistritz im Rosental. Beruflich arbeite ich ebenfalls an diversen Sportprojekten, wie zum Beispiel der Schwimmoffensive Kärnten "schwimm dich fit und gesund", ein Schwimmprojekt mit Gratis-Schwimmkursen für Kinder im Alter zwischen 5 und 8 Jahren, gemeinsam mit der Projektleiterin Claudia Kraxner Land Kärnten UA Sportkoordination, mit.

Nun freue ich mich bereits sehr auf die neue Aufgabe als ASKÖ Bundesfrauenreferentin. Meine Vision ist die Gleichstellung von Frauen in allen gesellschaftspolitischen Bereichen.

Das Europäische Institut für Gleichstellungsfragen EIGE hat in einem Grundsatzpapier zur Gleichstellung im Sport folgendes festgehalten:  "Sport fördert das Sozialverhalten und das gesellschaftliche Miteinander, das für Jung und Alt, für Frauen und Männer wichtig ist, und kommt der körperlichen und psychischen Gesundheit zugute. Sport kann aber auch Bildung, Kommunikation, Verhandlungsgeschick und Menschenführung fördern – zentrale Fertigkeiten für die Stärkung der Rolle der Frau."

In diesem Sinne möchte ich die Rolle der Frauen im Sport unterstützen und stärken.
Frauen in allen Lebenslagen, aus allen sozialen Schichten, mit verschiedenen ethischen Zugehörigkeiten sollen von uns angesprochen, zum Sport oder zur Ausübung einer Funktionärstätigkeit im Sport motiviert werden. Wettkampf und Leistung sollen mit Freude und Engagement von Frauen ausgeübt werden. Aus meiner Sicht müssen wir Frauen im Sport stärken und erhalten den Mehrwert, dass wir sie auch in der Gesellschaft stärken. Diverse Sportprojekte speziell für Frauen sollen ebenfalls zum gewünschten Ziel beitragen.

Auf gute Zusammenarbeit mit allen Institutionen und Einrichtungen sowie deren Vertreter*innen.

Nina Drekonja


24.08.2022, 08:59 Uhr

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