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Sport Fair bindet 2011-2014 - gemeinsam bewegen, zusammen leben

Neben der zentralen Aufgabe der Sport- und Vereinsförderung hat die ASKÖ in der Vergangenheit zu gesellschaftspolitisch relevanten Themen- und Fragestellungen immer wieder Initiativen gesetzt und wichtige Beiträge geleistet.
Dieses Projekt ist im Rahmen dieser Initiativen zu sehen und setzt sich zum Ziel, das Potential des Sports als Mittel zur Integration und zum interkulturellen Austausch zu nutzen. Ausgangspunkt dafür sind vielfältige sportliche Aktivitäten, die speziell auf die Interessen der Zielgruppe abgestimmt werden.

Das Projekt

Projektregion: Wr. Neustadt, Linz, Salzburg

Zielgruppe: Mädchen mit und ohne Migrationshintergrund im Alter zwischen 12 und 15 Jahren.

Über Sport- und Bewegungsaktivitäten durch die regionalen Sportvereine sollte den Mädchen ein positiver Zugang zum Sport ermöglicht und dadurch auch ein Impuls für Integration in allen Lebensbereichen geschaffen werden. Durch den Kontakt zu unterschiedlichsten Sportarten und Vereinen lernten die Mädchen sowohl Gleichaltrige und Gleichgesinnte, als auch verschiedene Sportmöglichkeiten kennen, um ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten.

All diese Ziele können nur erreicht werden, wenn für die Mädchen der Spaß und die Freude an der Bewegung geweckt werden. So kann mit der Sportbegeisterung zugleich auch das Interesse an sozialen Kontakten gefördert werden.

Umsetzung

In Schulen

In Absprache mit der Schulleitung und den Turnlehrerinnen lernten  Mädchen in den Turnstunden verschiedene Sportarten mit  VereinstrainerInnen der Region kennen. Pro Schule konnten bis zu 3 Sportarten angeboten werden. Zusätzlich zu den Sportarten fand eine Einheit "Check Your Limitz", sowie eine Exkursion als "Team-Building-Maßnahme" zum Abschluss statt. Diese stellte für die Mädchen ein besonderes Bewegungserlebnis dar (z.B. Klettergarten oder Kanufahren).  

In der Freizeit (in Sportvereinen und Migranten/Kulturvereinen)

Die Mädchen wählten je nach Interesse eine Sportart aus. Wenn sich eine Gruppe (die Anzahl war je nach Sportart unterschiedlich) von Interessentinnen gebildet hatte, organisierten wir die Sportstätten bzw. die TrainerInnen. Die Anzahl der Einheiten pro Gruppe konnte individuell vereinbart werden.

 Für die Zielgruppe waren diese Angebote gratis.

Reaktionen

Beate Schier, Lehrerin an der Europahauptschule Wiener Neustadt (Jänner 2013)

"Dieses Projekt ist eine großartige Sache! Projektkoordinatorin Nilgün Tihanyi hat uns ermöglicht möglichst viele Sportarten während des Regelunterrichtes Bewegung und Sport kennenzulernen. Sie organisierte Trainer in den Bereichen: Karate, Volleyball, Geräteturnen, Bauchtanzen, Zumba, Bogenschießen, und ein Aktion Klettern ist noch für den Sommer geplant! Die Kinder waren mit Eifer, Engagement und Freude bei der Sache. Einige Mädchen sind durch diese Aktion in den Volleyballverein beigetreten und die Tanzstunden die am Freitagnachmittag in der Freizeit angeboten werden wurden von den Schülerinnen auch eifrig besucht!

Dieses Projekt fördert gemeinsame Freude an der Bewegung, die Schülerinnen sehen, dass manche Sportarten auch für den Sportlehrer ungewohnt sind und man Spaß haben kann, auch wenn man nicht alles perfekt beherrscht. Und wenn die Sportart gefällt hat man gleich eine Bezugsperson im Verein kennengelernt, beziehungsweise bietet Frau Tihanyi an die Kinder in den Verein hinzubegleiten, damit die Schwellenangst wegfällt! Ich bedanke mich recht herzlich, dass ich Teil dieses Projektes werden durfte und meine Schülerinnen so viel Neues kennenlernen durften!!!!"

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