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ASKÖ erfreut über Beschluss des neuen Bundes-Sportförderungsgesetzes

ASKÖ erfreut über Beschluss des neuen Bundes-Sportförderungsgesetzes

ASKÖ-Präsident und SPÖ-Sportsprecher Hermann Krist lobte den Arbeits- und Diskussionsprozess mit ExpertInnen und dankte BSO-Präsident Rudolf Hundstorfer für sein Engagement. Die Bundes-Sportförderung wird effizienter, einfacher und treffsicherer.

Hermann Krist betonte in seiner Rede zum Bundes-Sportförderungsgesetz heute (Donnerstag, 29.6.2017) im Parlament den konstruktiven und engagierten Arbeits- und Diskussionsprozess im Vorfeld. "Das Gesetz basiert auf den Erfahrungen der letzten Jahre und wurde mit allen wesentlichen Stakeholdern in den letzten Monaten ausformuliert.  Es gilt Sportminister Hans Peter Doskozil und BSO-Präsident Rudolf Hundstorfer sowie den vielen ExpertInnen der Dach- und Fachverbände für die engagierte Zusammenarbeit und den großen Einsatz im Sinne des österreichischen Sports zu danken."

Die Zielvorgabe des Sportministers, für eine deutliche Vereinfachung in der Administration des österreichischen Sports zu sorgen, wird mit diesem Gesetz erreicht. Außerdem könne man damit den österreichischen Sportlerinnen und Sportlern rascher, einfacher und effizienter helfen und sie unterstützen. "Das ist ein großer Schritt für den österreichischen Sport. Die gesamte Bundes-Sportförderung wird für die Sportverbände so wesentlich leichter administrierbar, für die Vereine und unsere Sportlerinnen und Sportler zielgerichteter", so Krist. "Mit dem neuen Gesetz wird das One-Stop-Prinzip eingeführt, die gesamte Bundes-Sportförderung wird in einer Serviceeinrichtung, der 'Bundes-Sport GmbH' zusammengefasst. Dadurch werden Synergieeffekte in allen Bereichen des österreichischen Sportes geschaffen."

Um die Qualität des heimischen Sports noch weiter auszubauen, werden künftig Fachexpertinnen und Fachexperten die Sportverbände in allen Förderangelegenheiten und deren strategische Ausrichtung betreuen. "Damit werden nachhaltig Verbesserungen gesetzt", meinte Krist. "Insbesondere auch, was die Förderung von Infrastrukturprojekten und Großsportveranstaltungen anbelangt". Künftig sollen diese durch die Bundes-Sport GmbH in enger Abstimmung mit der österreichischen Sportstrategie erfolgen.

Als "sinnvoll und sehr hilfreich" bezeichnete Krist die Verlängerung der Förderzeiträume auf vier Jahre. "Damit erhalten die Sportverbände eine deutlich bessere Planungssicherheit". Wichtig ist ihm, dass durch die Einbindung der Expertise der VertreterInnen des organisierten Sports in die Struktur und Gremienarbeit der Bundes-Sport GmbH die Autonomie des heimischen Sports gewahrt bleibt.

Krist kritisiert in seiner Rede, "jene, Parteien, die nicht die unbezahlbare, wertvolle und unverzichtbare Arbeit in den Vereinen, die tagtäglich geleistet wird, sehen und anerkennen". Es sind immerhin 500.000 ÖsterreicherInnen im Sport ehrenamtlich tätig. "Diese Menschen verdienen sich unsere Anerkennung und unseren Respekt. Das kann und will ich nicht mehr akzeptieren."

Außerdem würdigte Krist die Bedeutung des Behindertensports in dem vorliegenden Gesetz: "Viele Sport-Fachverbände sind in Sachen Integration von Menschen mit Behinderung vorbildlich unterwegs und werden durch dieses Gesetz dabei unterstützt." Positiv sei auch, dass die Finanzierung der Verbände mit besonderer Aufgabenstellung wie z.B. beim ÖPC und SOÖ, deutlich verbessert wurde.


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