ASKÖ erleichtert: Parlament beschließt PRAE in Corona-Zeit

ASKÖ erleichtert: Parlament beschließt PRAE in Corona-Zeit

Der Nationalrat hat gestern beschlossen, dass die pauschale Reiseaufwandsentschädigung (PRAE) im Sport auch in der Zeit der Corona-Krise weiterhin angewendet werden kann. Somit können auch rückwirkend Aufwände von nebenberuflichen TrainerInnen oder SportlerInnen auch dann von den Vereinen und Verbänden abgegolten werden, wenn keine Reisetätigkeit vorliegt, also wenn etwa von daheim aus Sport angeleitet oder durchgeführt wird.

Die ASKÖ begrüßt diesen Beschluss, "den wir schon wochenlang eingefordert haben, denn die Sportvereine haben ja nur den Anlagenbetrieb zurückfahren müssen, jedoch sind sportliche Maßnahmen gerade sowohl im Wettkmapf- als auch im Gesundheitssport weiterhin durchgeführt worden", wie ASKÖ-Präsident Hermann Krist meint. Der ASKÖ-Vorsitzende verweist diesbezüglich auf die vielen sportlichen Online-Angebote, die TrainerInnen für ihre SportlerInnen oder KursteilnehmerInnen angeboten haben. "Die PRAE war und ist ein wichtiges einfach handhabbares Instrument für alle, daher bin ich froh, dass die Politik so wie bei der weiterhin anerkannten Pendlerpauschale auch bei den Trainer- und Athletenaufwändungen Verständnis gezeigt hat."

Bis zur endgültigen Gesetzeswerdung fehlt es nun noch am Beschluss im Bundesrat sowie der Bekanntmachung durch den Bundespräsidenten, mit dem gestrigen Parlamentsentscheid ist der Weg für die PRAE-Ausnahmeregelung in der Corona-Zeit allerdings so gut wie durch. Dieser Beschluss sei äußerst erfreulich, so Hermann Krist, aber nur ein Baustein für Hilfe für den organisierten Sport. "Es gibt noch einige Hürden zu nehmen, wie die Zulassung von externen TrainerInnen für den Sportunterricht in den Schulen oder die wichtigen Finanzmittel für den Sport Hilfs Fonds. Dazu gibt es noch keine Lösungen", so Krist.

FOTOS © GEPA-Pictures

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